„Ich hatte Prostatakrebs. Es war klar, dass ich eine OP brauchte, aber ich wollte mein Leben unbedingt genauso leben wie zuvor. Auch nach einer Operation.“

Dominique Mathieu

EINE NEUE METHODE ZUR PROSTATAKREBS-BEHANDLUNG: NanoKnife®

Dank der schonenden NanoKnife-Methode müssen sich Patienten kaum noch Sorgen um Inkontinenz und Impotenz machen.

Wir wissen, dass ein Prostatakarzinom in vielen Fällen sehr langsam wächst. Deshalb gilt zunächst: Ruhe bewahren – man hat Zeit. Nach der Diagnose wird eine passende Behandlungsmethode ausgewählt. Die traditionellen Therapien, wie die radikale Entfernung der Prostata und Bestrahlung, können zu Impotenz und Inkontinenz führen. Das kann jetzt meist vermieden werden – mit der Irreversiblen Elektroporation (IRE), der NanoKnife-Methode von AngioDynamics Inc. Dabei wird nur der vom Krebs befallene Bereich der Prostata behandelt, das umliegende Gewebe aber geschont. 

„Die Irreversible Elektroporation führen wir in Basel mit dem NanoKnife® durch. Wir bieten diese Therapie im Rahmen einer Beobachtungsstudie an. Teilnehmen können betroffene Patienten, die bestimmte Kriterien erfüllen und sich für diese langfristig nebenwirkungsarme Methode interessieren.“
Privatdozent Dr. med. Malte Rieken
alta uro AG, Basel

„Ich bin noch berufstätig und leidenschaftlicher Läufer. Das sollte auch so bleiben. Ich hatte Angst, dass ich inkontinent werde und mein Beruf und meine Hobbies darunter leiden. Deshalb habe ich mich für NanoKnife entschieden und es nicht bereut. Heute bin ich genauso fit wie vor der OP.“

Alfred Bianchi
„Die IRE ist für uns das Paradebeispiel eines minimal-invasiven Eingriffs. Der Eingriff geht ausserdem sehr schnell – nach 45 Minuten ist alles vorbei.“
Privatdozent Dr. med. Gernot Bonkat
alta uro AG, Basel
„Bei der Behandlung von Prostatakrebs steht die Lebensqualität der Betroffenen für uns an erster Stelle. Die IRE ergänzt unsere verfügbaren Verfahren ideal und schliesst die Lücke zwischen aktiver Überwachung und Operation oder Bestrahlung.“
Professor Dr. med. Alexander Bachmann
alta uro AG, Basel

WAS VOR DEM EINGRIFF PASSIERT

Bei der Behandlung ist eine vollständige Entspannung der Muskulatur wichtig; deswegen ist eine Vollnarkose notwendig. Dafür wird natürlich zunächst auf Narkoseeignung untersucht. Ausserdem erhalten Sie bereits vor dem Eingriff vorbeugend ein Antibiotikum. Kurz vor der OP wird ein Blasenkatheter gelegt. Keine Sorge: Dieser kann normalerweise wenige Tage nach dem Eingriff entnommen werden.

WAS DANACH PASSIERT

Nach der Behandlung verspüren Sie gegebenenfalls einen leichten Muskelkater, weil die Stromimpulse die Bein- und Beckenmuskulatur aktivieren. Dies ist nicht weiter besorgniserregend. Sie kommen dann regelmässig in die Praxis und wir kontrollieren Ihren Heilungsprozess. Wie bei allen Behandlungsmethoden kann auch nach der IRE wieder ein Karzinom auftreten. Das Gute ist jedoch: Die Therapie kann jederzeit wiederholt werden.

„Seit 2007 wird die Behandlung durchgeführt – die bisherigen Ergebnisse sind sehr erfolgversprechend. Momentan werden unsere Erkenntnisse noch um Langzeitdaten ergänzt. Was wir jetzt schon sagen können: Die Therapie ist ein grosser Fortschritt in der  Prostatakrebsforschung.“
Privatdozent Dr. med. Gernot Bonkat
alta uro AG, Basel
Mit diesem Video erhalten Sie einen Einblick in den Ablauf der Operation und in die Vorgänge im Körper. So können Sie sich ein besseres Bild von der Methode machen.

DAS VERFAHREN IM DETAIL

Bei der Irreversiblen Elektroporation werden Elektroden um den Tumor herum gelegt. Stromimpulse zerstören die befallenen Zellen.
Zunächst wird mithilfe einer Biopsie die genaue Lage des Tumors bestimmt. Dazu wird eine Ultraschallsonde in den Enddarm eingeführt. Ist der Tumor lokalisiert, wird auf dieser Sonde eine Schablone mit Vorbohrungen für Elektroden angebracht. Dabei handelt es sich um etwa fünfzehn Zentimeter lange Nadeln, die durch den Damm eingeführt werden, so dass sie um den Tumor herumliegen und diesen einschliessen. Je nach Grösse des Tumors kommen zwei bis sechs Nadeln zum Einsatz. Dann werden Hochspannungsimpulse ausgelöst. In den Zellwänden der eingeschlossenen Tumorzellen entstehen dadurch kleinste Löcher – diese Zellen sterben ab und werden vom Körper allmählich abgebaut.

Dr. med. Gernot Bonkat

„Die Diagnose Prostatakrebs ist hart – für Männer bricht da oft eine Welt zusammen. Deshalb ist es meinen Kollegen und mir besonders wichtig, zum Wohl unserer Patienten an neuen Methoden zu arbeiten.“
Privatdozent Dr. med. Gernot Bonkat
alta uro AG, Basel